Impulse aus der Entwicklung - über den Relaunch von enra und die optimale Kommunikation zwischen Vertrieb und Entwicklung

technologie 14. Okt. 2021

Die vergangenen Monate waren in unserem Entwicklungsteam geprägt durch den Relaunch der enra Plattform. Welche Zielsetzungen damit verbunden sind und wie wir die Weiterentwicklung unserer Plattform weiter vorantreiben möchten, erfahren Sie innerhalb dieses Interviews mit Lena Farwick. Lena Farwick ist Gründerin und CTO bei enra und verantwortet die Entwicklung.

Warum wurde ein Relaunch von enra durchgeführt?

Seit dem es enra gibt, ist viel passiert. Wir haben viele Kunden gewonnen und unsere Software in vielfältigsten Einsätzen gesehen. Durch die Vielzahl an Erfahrungen haben wir Expertise aufbauen und uns im Bereich der digitalen Messen und Digitalisierung von Messen etablieren können. Gute Software ist flexibel und das waren wir auch zu jedem Zeitpunkt. Dennoch hat man durch gewissen Grundsatzentscheidungen Bahnen aufgebaut, in denen die Softwareadaptionen gut funktionieren. Wir waren vor einigen Monaten an dem Punkt, wo ich wusste, aus unseren Erfahrungen können wir so viel mehr machen, wenn wir die Software mit dem Wissen von heute bauen. Das haben wir gemacht. Neben einem Relaunch wurde zusätzlich noch die Erweiterung der Software um einige Features vorgenommen. Den Status Quo zu kopieren war somit nicht das Ziel.

Welche neuen Features bietet die neue Plattform?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wo wir enra auf diversen Start-Up Veranstaltungen gepitcht haben. Nah am Kunden und gemeinsam mit Schlüsselpartnern zu entwickeln ist ein Modell, welches uns bei der Priorisierung von Features maßgeblich leitet und von dem wir seit unserer Gründung nicht abweichen. Je mehr digitale Veranstaltungen man macht und je mehr Unternehmen man kennenlernt, desto wichtiger ist es, flexibel zu sein und den Content, welcher mit viel Herzblut von unseren Kunden erstellt wurde, vielfältig einsetzen zu können. Dafür haben wir die Verwaltung von Inhalten komplett neu gedacht. Zusätzlich haben unsere Nutzer nun die Möglichkeit, Zugriffe auf ihre Inhalte genau zu steuern. Egal, ob öffentlich, authentifiziert oder token basiert, für jeden Anwendungsfall gibt es eine klare Steuerung der Rechte. Ein weiteres neues Feature ist die Bereitstellung von virtuellen Verkaufsräumen mit der Möglichkeit, Kunden persönlich im eigenen Verkaufsraum zu begrüßen. Um die Kommunikation und Interaktion zwischen den Akteuren zu vereinfachen, hat enra ein eigenes Chatsystem entwickelt und hat sich damit bewusst gegen die Nutzung von Drittanbietern entschieden. Zum einen aufgrund der eingeschränkten Supportmöglichkeit. Zum anderen aber auch, weil die Integrierbarkeit so ohne Barrieren möglich ist. Zusätzlich haben wir an den Analysemöglichkeiten gearbeitet und bieten komplexe Datenanalyse und Datenvisualisierung an. Ich kann jeden herzlich zu einer Präsentation einladen, um alle Features im Detail kennen zu lernen.

Was war dir im Entwicklungsprozess wichtig?

Wenn man eine Software neu entwickelt hat man viele Entscheidungen zu treffen, welche das finale Produkt beeinflussen. Wichtig war mir somit, dass wir anhand der klaren Vorstellungen, die wir durch unsere Erfahrung bilden konnten, ein einheitliches Bild zur Umsetzung haben. Das Ziel des Entwicklungsteams ist ähnlich zu dem Vertriebsziel. Unser Kunde steht im Mittelpunkt. Dafür haben wir die ein oder andere Extrameile zurückgelegt und bei Implementierungen nicht immer den leichtesten, sondern den besten für unseren User gewählt. Weiterhin ist mir natürlich wichtig, dass wir flexibel bleiben und unseren Kunden kurzfristig Lösungen anbieten können. Genau dafür ist unsere Softwarearchitektur ausgelegt. Schnelle Featureshipments sind weiterhin möglich.

Wie sicherst du die Kommunikation im Entwicklungsteam?

Kommunikation ist das A und O. Das gesamte Entwicklungsteam arbeitet an der gleichen Codebasis. Teilweise hängen Aufgaben voneinander ab. Um einen stetigen Fortschritt für alle zu sichern, hilft die Kommunikation. Somit kommen wir jeden Morgen zu einem kurzen Standup zusammen und tauschen uns über die geleistete Arbeit und die anstehende Arbeit aus. Zusätzlich helfen uns aber auch digitale Tools, um uns gegenseitig auf Stand zu halten.

Welche Tools kommen dabei zum Einsatz?

Zum einen organisieren wir unsere Arbeit über Jira. Wir schreiben Tickets in Form von Aufgaben, Fehlern und Stories. Alle zwei Wochen teilen wir Tickets zu und führen einen Sprint durch. Mittels Jira haben wir einen Überblick, wer an welchem Ticket arbeitet. Für Konzepte, gemeinsame Absprachen und Informationsmanagement nutzen wir Confluence. Gerade zur Ausarbeitung von Features kann man hier gut zusammenarbeiten.

Wie gehst du mit Anforderungen aus dem Vertrieb um?

Die größte Herausforderung zwischen der Anforderungskommunikation Vertrieb und Entwicklung ist die unterschiedliche Sprache und Perspektive auf die Aufgabe. Es ist also zunächst einmal essenziell genau zu verstehen, was mit der Anforderung gemeint ist und was eine Umsetzung bewirken soll. Hat man dies genau verstanden, kann man Features in Userstories übersetzen und gemeinsam ein mögliches Konzept zur Implementierung entwickeln.

Wichtig dabei ist, dass sowohl der Vertrieb als auch die Entwicklung eine äquivalente Vorstellung von Funktionen haben. Im besten Fall sind die Erwartungen vor der Entwicklungsarbeit synchronisiert. Zusätzlich versuchen wir als Entwicklungsteam zu hinterfragen, wie ein User bestimmte Features wahrnimmt und nutzen wird. Somit stellen wir während der Entwicklung sicher, dass das Feature den Anforderungen hinsichtlich Userfreundlichkeit entspricht.

Danke für das spannende Gespräch und die interessanten Einblicke hinter die Kulissen des Entwicklungsteams bei der enra GmbH. Sprechen Sie uns an, um alle Features unserer neuen Version zu erleben.

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